Montag, 15. September 2014

bedingt einsatzbereit

Das war doch der Titel des SPIEGEL, damals, als es um FJS ging und wo sie Rudolf Augstein für eingebuchtet haben. Da war ich Kind, es ist lange her. Aber heute, heute stimmen diese Worte auch für mich ;-)

Nein, ich will nicht jammern. Es geht mir gut. Mein Leben war die letzten Jahre schwer. Ich sage nicht schlecht, ich sage schwer. Der krönende Abschluss war eine Krebserkrankung. Heute vor einem Jahr sagte mir mein Professor, ich könne wieder ganz gesund werden, ich solle das bitte sehr optimistisch sehen. Und mein Professor ist kein Schönredner. Und ich sehe es optimistisch.

Aber ich komme nicht darum herum, ich bin nur noch bedingt einsatzbereit. Es ist einfach so. Derzeit nehme ich Aromatasehemmer. Mein Krebs war hormonell bedingt, d.h. das Östrogen stellte einen Wachstumsanreiz für ihn dar. Also nimmt man mir nun mit diesen niedlichen kleinen Pillchen das Östrogen weg. Was sich sehr einfach anhört.

Was chemisch gesehen auch bestimmt nicht so furchtbar kompliziert ist. Mag sein. Aber mein Alltag ist  seitdem eben nicht mehr so einfach. Im Alltag bin ich bedingt einsatzbereit. Das ist einfach so.

Dass meine Haare dünner geworden sind, geschenkt, das werden sie im Alter sowieso und Wallehaare hatte ich noch nie. Dass ich manchmal nicht schlafen kann, auch geschenkt, es ist so selten und dann koche ich mir eben einen Kaffee und setze mich an den Computer. Viel schlimmer sind die Knochenschmerzen. Holla die Waldfee, meine Gelenke, Fußgelenke, Hüftgelenke und Fingergelenke schmerzen manchmal so schlimm, dass ich das Gefühl habe, ich breche durch. Wenn ich z.B. vom Stuhl aufstehe, dann gehe ich die ersten Schritte gebückt, danach geht es dann. Treppensteigen ist nicht so einfach, geht aber. Es geht alles irgendwie. Nur eben mit Schmerzen. Für die es Schmerzmittel gibt, die ich auch schlucke, aber eben dosiert, ich kann ja nicht ständig betäubt rumlaufen.

Hinzu kommt nach der Bestrahlung die anfallsartige Müdigkeit. Wenigstens einmal am Tag knipst mir jemand das Licht aus. Echt wahr. Das ist nach 20 Minuten vorbei, aber ich muss mich dann legen, sonst sacke ich in mich zusammen.

Fazit: ich bin bedingt einsatzbereit. Ich bejammere den Zustand nicht. Ich muss ihn nur berücksichtigen. Und er ist allemal besser als Krebs.

An den Tagen, an denen ich im Büro arbeite, geht absolut gar nichts mehr. An den Telearbeitstagen geht es ein wenig besser. Ich bin eigentlich ein frohgelaunter Mensch. Und so kämpfe ich mich frohgelaunt durch meinen Alltag. Aber ich kämpfe.

Und doch geht es mir gut. Ich liebe mein Leben. Meine Wohnungssituation ändert sich grad. Ich bewohne ja ein ganzes Haus, nun bin ich in die Wohnung in Parterre gezogen, oben wird demnächst vermietet. Ich will alles nur noch auf einer Etage haben und wozu brauche ich so viele Zimmer. Außerdem, die Sache mit dem Treppen steigen...

Wie gesagt, bedingt einsatzbereit ;-)

Donnerstag, 11. September 2014

Ich schwör! Das ist genau so gewesen, ich schwör!!

Griechenland. Santorini. Flughafen. Ein kleiner Flughafen. Ein netter Flughafen. Man kommt rein, 6 Abfertigungsschalter. 4 offen. Es tobt der Bär, weil halt viele Urlauber nach Hause wollen. Es ist viel los. Nichts ungewöhnliches. Aber irgendwie geht es nicht weiter. Es bilden sich Schlangen, nicht an allen Schaltern steht, was da abgefertigt wird. Auf einmal eine Durchsage, die Maschine aus Mykonos zum Weiterflug nach Düsseldorf ist gelandet, die Passagiere mögen sich bitte an den Abfertigungsschalter begeben. Ja aber an welchen? Es wird etwas chaotisch, wir drängen alle vor, ein weiterer Schalter wird geöffnet, es erscheint die Leuchtschrift Düsseldorf. Wir alle hin. Die Koffer werden gewogen, dann müssen wir sie wieder runter nehmen und in die ganz hinterste rechte Ecke zur Security bringen. Aha. Das geht nur wenn wir durch die anderen Schlangen der anderen Abfertigungsschalter durchgehen. Offensichtlich ist was mit den Bändern kaputt. Wie auch immer, es ist ein Geschiebe und Gedränge, aber alles lacht, weil alle noch in Urlaubsstimmung.

Danach, so wird uns gesagt, sollten wir zu Gate 4. Ok, also erstmal die Koffer wegbringen. Eine ellenlange Schlage vor der Security. Aber irgendwann dann ist das auch geschafft, wo ist nun Gate 4? In der hintersten linken Ecke geht es zu den Gates. Also wieder durch alle anderen Schlangen durch, diesmal aber ohne Koffer. Alles lacht, weil alle noch in Urlaubsstimmung.

Wir kommen also in der Halle an, wo die Gates sind, 4 bis 6, die anderen sind offensichtlich in einer andere Halle. Also 3 Gates insgesamt. Man muss es sich so vorstellen, dass da 3 Türen sind, sehen so in etwa aus wie riesige Balkontüren, doppelflüglig, ca. 5 Meter auseinander die Türen, also 5 Meter zwischen jeder Türe. Über Gate 6 steht Düsseldorf. An der Anzeigentafel steht für Düsseldorf Gate 6. Also gehen wir nach Gate 6. Alles ist voll. Gate 5 ist Paris, und bei Gate 4 steht Heraklion. Gut. So sei es. Wir stehen da und warten. Die Franzosen stehen vor Gate 5, die Griechen vor Gate 4 und die Deutschen vor Gate 6. Wie es an den Anzeigetafeln und auch über den Türen steht.

Auf einmal die Durchsage, die Passagiere für Düsseldorf mögen sich bitte nach Gate 4 begeben und die Passagiere für Heraklion nach Gate 6. Panik in den Augen der Franzosen, weil plötzlich von rechts die Deutschen herandrängeln und von links die Griechen. Ein wahnsinniges Geschiebe beginnt, nichts geht mehr, die Balkontüren öffnen sich, die für Paris auch. Und dann bricht Partystimmung aus. Wir stehen wie die Kanthölzer und lachen und haben gute Laune, ich stehe mit zwei Französinnen und zwei Griechinnen zusammen auf einem Qradratmeter und wir kommen aus dem lachen nicht mehr raus. Es ist köstlich. Die Menge schiebt sich von vorne nach hinten, von recht nach links und umgekehrt und es herrscht eine regelrecht lustige Stimmung.

Langsam erreichen wir nach und nach die Balkontüren, müssen unsere Tickets abgeben und gelangen dann auf so eine Art Terrasse, links die Deutschen, in der Mitte die Franzosen, rechts die Griechen. Alle auf einer Terrasse, ohne Begrenzungen. Und wir lachen und lachen und dann kommen drei Busse. Einer für die Deutschen, einer für die Franzosen, einer für die Griechen. Vor uns, in ca. 40 Meter Entfernung, stehen drei Flugzeuge. Die können es ja nicht sein, weil das könnte man ja laufen.

Wir steigen in die Busse ein. Unser Bus, ein Altertümchen, fährt ca. 10 km/h langsam, weil er furchtbar quitscht und wackelt und schlapp zu machen droht, er fährt ein Stückchen gerade aus und hält dann an dem 1. Flugzeug, was da 40 Meter weiter...

Noch beim Einsteigen lachen wir alle herzlich, auch die Stewardessen lachen, alles lacht, wie man innerhalb so kurzer Zeit so ein Chaos verursachen kann, das ist eine echte Leistung!!

Aber es hat alles geklappt, wir sind sogar 15 Minuten früher gestartet, das ist unglaublich. Das muss man erstmal hinkriegen, sowas können wirklich nur die Griechen. Heilloses Chaos, keiner weiß warum, im Grunde ist es auch egal, weil wir sowieso wieder auf einer Terrasse landen, alle zusammen, dann kommen altersschwache Busse und bringen uns 40 Meter weiter... aber es wurden Freundschaften fürs Leben geschlossen!!

Das ist Griechenland!!

Montag, 18. August 2014

Urlaub


Ich war in Urlaub, mit meinem Liebsten, wir haben Städte besichtigt und deren Sehenswürdigkeiten, es war wunderschön! Gewohnt haben wir im Haus meines Vaters, der selber in Urlaub ist, er kraxelt in Österreich über die Berge. So hatten wir Ruhe und konnten uns ganz auf uns konzentrieren, was sehr schön war. Klappt nämlich supergut. Also mit uns ;-) Hätte ich ja gar nicht mehr gedacht, so in meinem Alter, nach dem Tod meines Mannes. So als alte, kranke, anastrozolnebenwirkungsgeplagte Witwe ;-) Aber wie heißt es? Erstens kommt es anders als man zweitens denkt. So isset.

Nun bin ich also wieder in einer Beziehung lebend, wie sich das anhört. Ich habe einen Freund. Hört sich besser an. Und morgen gehe ich wieder arbeiten.

Samstag, 2. August 2014

Balkongedanken

Ich sitze auf dem Balkon in der Stadtwohnung, also das kommt so, ich habe ein Haus, das ist das Landhaus. Es steht auf dem Land und gehört eigentlich gar nicht mehr mir, weil ich es verschenkt habe. Meiner liebsten Schwester. Weil sie bzw. ihre Kinder sollen es sowieso mal erben und ich habe keine Kinder und mein Mann ist tot und außerdem war ich schwer krank. Da kommt man schonmal auf so Gedanken mit verschenken und so, jedenfalls geht es mir seither besser. Ich habe mich noch nie so wohl gefühlt dort, seit das Haus meiner Schwester gehört. Und mir gehört es auch, ich stehe nämlich auch im Grundbuch, als Nießbraucherin. Das ist eine schöne Variante von gemeinsam gehören. Ich liebe es. Jedenfalls, wie komm ich überhaupt drauf? ach ja, Landhaus. Das ist sozusagen unser Landsitz, wenn mein Freund mich besucht, dann sind wir auf dem Landsitz ;-) und besuche ich ihn, dann sind wir in der Stadtwohnung. Man gönnt sich ja sonst nix ;-) Und da bin ich also grad, in der Stadtwohnung auf seinem Balkon und denke so rum. Balkongedanken. Und da dachte ich an meinen Balkon und das Grünzeug, was ich da habe.



Diese alte Teekanne habe ich bei eBay erstanden, ewig ist es her, da lebte mein Mann noch, dessen Grab ich habe neu gestalten lassen


was ganz schön teuer ist, aber so ist es, es ist einfach nicht mein Ding, stundenlang Pflänzchen zu setzen und... nein, ist es nicht. Dafür zahle ich lieber. Ist ja nur einmal und dafür sieht es dann gut aus. Ich glaube, es würde ihm gefallen. Mir gefällt es jedenfalls.

Zurück zu dem Teekännchen, es ging kaputt. Das war so schade, liebe ich doch diese Blümeleinmuster über alles, ich wollte sie grad entsorgen... da fiel mir ein, so ein Kraut, das sähe doch gut darinnen aus und gesagt getan, "Tau des Meeres" gekauft (für Lateiner: ros marinus, ich bin kein Lateiner, leider, aber ich liebe Sprachen und deren Herkunft und Bedeutung und alles, was damit zusammenhängt) und hinein damit und sieht es nicht schön aus?

Ich liebe meinen kleinen Balkon, der Dank der tatkräftigen Hilfe meines Vaters wieder richtig gut aussieht. Nun mit Blümeleinteekanne.

So, genug der Balkongedanken, ab zum Flughafen, ich hole mein Schwesterlein ab. Sie kommt aus dem Orient angeflogen und besucht mich. Darauf freue ich mich. Sehr.


Donnerstag, 31. Juli 2014

Mein Leben mit Krebs

Heute war ich bei meiner Psychoonkologin, und wieder habe ich gemerkt, es war eine der richtigsten Entscheidungen in meinem Leben, eine solche Therapie zu machen! Ich weiß, richtiger als richtig geht nicht, aber das ist doppelplusrichtig ;-) Wer erinnert sich noch an George Orwell? Wie auch immer, ich habe meine Krankheit in mein Leben integriert, sie gehört zu mir, wie so vieles zu mir gehört, was mir nicht unbedingt gefällt. Ich hoffe, ich bleibe gesund, werde gesund, bleibe es, wie immer man es ausdrücken will, aber ich hoffe es. Mein Professor sagte mir, drei Jahre nach der OP so gute Ergebnisse, ich hätte die Chance, wieder ganz gesund zu werden. Aber wie schnell das alles kippen kann, das wissen wir ja nun. Ich hoffe, er hat Recht. Jedenfalls wünsche ich es mir.

Zu meinem Leben gehört nun meine Krebserkrankung dazu und sie ist nicht mehr das zentrale Thema in meinem Leben. Darum werde ich mich jetzt vermehrt hier tummeln und nicht mehr da.

Es ändert sich grad vieles in meinem Leben, manchmal bin ich baff erstaunt, was mir auf meine alten Tage noch so passiert ;-) aber es ist wieder schön, mein Leben. Ich lebe wieder gerne. Ich lebe auf.

Und Sonntag, ja Sonntag, da kommt er wieder, er, mein kleiner Mitbewohner, meine geliebte Fellnase, mein Mixlein:


Freitag, 27. Juni 2014

Änderungen

So, hier bin ich mal wieder, ich habe eine lange lange Pause eingelegt, weil mein Leben grad eine Änderung erfahren hat und ich auch mein Haus komplett verändert habe. Wahrscheinlich geht sowas einher, die eine Änderung mit der anderen Änderung. Viele Änderungen zieren meinen Lebensweg und seit dem Tod meines Mannes kamen sie in Scharen angeflogen, die Änderungen.

Manchmal denke ich, jetzt ist aber genug... doch Stillstand ist auch nicht das Wahre also ändere ich halt die Änderungen und mein Haus muss es erdulden ;-) Doch, ganz ehrlich, so, wie es jetzt ist, gefällt es mir am besten!! Nicht nur das Haus, sondern auch mein Leben.

Das ist übrigens die kleinste Änderung, ich habe im Keller das asbach uralte Werkzeugkistchen meines Vaters gefunden und ich finde, so als Regalersatz an der Wand macht es sich gut, oder?




Sonntag, 2. Februar 2014

Eisblumen

Diese Haustüre ist 62 Jahre alt, sie ist verzogen, der Wind pfeift Lapaloma dadurch und außerdem ist sie nicht mehr sicher. Sagt der Türenmann. Da hat der Türenmann Recht. Aber was ist schon sicher? Ich brauche dennoch eine neue Türe. Die Türen, die mir gefallen, kosten ein Vermögen, die anderen sind einfach nur teuer.

Also wird diese Türe wohl noch etwas älter werden. Es gibt nur noch drei Häuser hier auf der Straße, die die ersten Türen noch haben. Immerhin habe ich schon neue Fenster. Als ich noch die alten Fenster hatte, hatte ich Eisblumen. Wer kennt noch Eisblumen? Ich spare jetzt ganz viel Heizkosten, aber die Eisblumen fehlen mir trotzdem.

Jetzt kommt die Energiewende. Steht überall in der Zeitung. Wahrscheinlich gibt es dann auch wieder Eisblumen...



Donnerstag, 30. Januar 2014

Nachschub für meine Bilderwände - ich liiiiieeeebe es!!




krass aber schöööööön:


und echte Edelweiß waren auch dabei:


eine meiner vielen Bilderwände, Flohmarkt und eBay machens möglich ;-)


Montag, 27. Januar 2014

Streublümchengedanken


Heute teste ich die neue Camera, die ich mir gekauft habe, Canon ixpixirgendwiefünfhundersowieso, die haben ja immer so dolle Namen, Männernamen sage ich, die denken sich sowas aus, ich weiß, wovon ich rede... ;-) aber sie ist schön, leicht, klein, gut, und sie hat WLAN und ich habe es doch tatsächlich geschaft, mit nur ein paar Wutanfällen, dieses Ding ans Netz zu kriegen. Jetzt kann ich von meinem kleinen feinen iPad aus bloggen, das ist doch was! Ich muss die Camera aber noch lernen, also seid nicht zu kritisch mit dem Foto, das ist erstmal nur ein WLAN-Testfoto ;-)

Und jetzt gibbet Frühstück!

Wünsche allen da draußen im Weltweitnetz einen schönen Tag!!

Donnerstag, 23. Januar 2014

alles Bio oder was?

Klar das!!
Also, ich meine, ich kaufe ja schon lange nicht mehr im Supermarkt an der Fleischtheke, aber jetzt will ich es auch mal los werden, wer da kauft, der trägt Mitverantwortung für das Leid der Tiere! INDUSTRIEFLEISCH IST HORROR!! Es gibt genug Quellen, die darüber berichten, was den Tieren angetan wird. Den Schweinen. Den Kälbern. Den Rindern. Den Puten. Den Hühnern. Und komme mir jetzt keiner mit dem Geldargument, Bio kann ich mir nicht leisten. Dann esst eben weniger. Wir essen sowieso zu viel Fleisch. Und es wird immer schlimmer. Jetzt kommen noch andere Kontinente hinzu, deren Fleischbedarf gedeckt werden will.

Da regen wir uns über diese bedauernswerten Delfine auf, die in dieser japanischen Bucht abgeschlachtet werden, und was wird hier in der Massentierhaltung gemacht?

Ich kann mich da immer wieder maßlos drüber aufregen. Ändern kann ich es nicht, aber ich kann aufhören, das Fleisch zu kaufen.

Und es muss auch nicht immer Bio sein, es gibt noch wirklich gute Metzger, wirklich gute Landwirte. Auch da findet man im Internet so einiges.

So, das musste mal raus. Ich wollte eigentlich was ganz anderes schreiben, aber nun bin ich da gelandet. Ich wollte was über Charlie schreiben. Und über die hübsche junge Frau, die mit der Vespa durch die USA gefahren ist und nun mit Charlie zusammen lebt.

Eigentlich. Aber nun ist es uneigentlich geworden ;-)



Mittwoch, 22. Januar 2014

Die Tage des weißen Elefanten

Mutter ist gestorben. Wir haben sie mit einer schönen Trauerfeier verabschiedet. Nun ist sie von ihrem Leiden erlöst, der Alzheimer hat ein Ende. Ich habe ja schon vor zwei Jahren angefangen, darüber zu schreiben, bald ist das Büchlein fertig, wenn ich es veröffentliche, dann werde ich es hier posten.

Die Tage des weißen Elefanten - Eine Familie und Alzheimer

Es ist ganz schwer, wenn man miterleben muss, wie ein vertrauter Mensch sich so massiv verändert und ohne bevormundende Hilfe ein gemeinsamer lebbarer Alltag nicht mehr möglich ist.

Letztenlich war das Demenzheim ein Segen, denn wenn es zu Hause nicht mehr geht, wenn das gemeinsame Leben endet, dann braucht man Hilfe, Hilfe, um das alles auszuhalten.

Es gibt gute Pflegeheime. Ja, es gibt auch schlimme, aber gute gibt es auch. Und ich mache jetzt ungeschminkt Werbung: die MediPflege24 IST gut. Wenn man schon so ein hartes Schicksal mit tragen muss, dann braucht man solche Hilfe an seiner Seite.

Mutter ist friedlich gestorben. Sie ist einfach eingeschlafen. Vater war bei ihr. Sie hat noch einmal die Augen geöffnet und hat dann aufgehört zu atmen.

Schwer.

Bis wir uns wiedersehen.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Weihnachtsgedanken

Ich liebe ja bekanntlich Weihnachten und besonders Weihnachtsbäume, ich habe viele kleine Bäumchen, der hier ist im Büro und zu Hause auf meinem neuen Wohnzimmertisch sind auch ganz viele
aus Glas, aus Draht, aus Holz, aus allerlei. Ich liebe das. Ich bin sowieso ein Zeugmensch, ich brauche Zeug um mich rum. Bücher und Zeug. Dann geht es mir gut. Dann geht es mir auch in schlechten Zeiten gut. Aber jetzt habe ich grad gute Zeiten, es möge noch eine lange Weile so bleiben. Und dann fand ich heute das vierte Türchen der Hoffnung und dachte wieder an so allerlei und daran, dass ich die Adventszeit sehr mag.

Samstag, 23. November 2013

ich habe ihn geliebt

Doch, ich habe ihn geliebt, meinen Beruf! Ich habe ihn wirklich geliebt!! Und seltsamerweise vermisse ich ihn nicht. Ist das ein Zeichen, dass man alt wird? Dann bin ich ganz ganz alt, denn ich vermisse ihn weniger als nicht ;-) ich vermisse ihn minus ;-)

Heute schreibe ich nur noch. Und das einzige Technische, was ich mache, ist den privaten Router zu konfigurieren und auch da möchte ich ihn am liebsten mit dem Vorschlaghammer platt hauen, wenn er nicht sofort das tut, was ich will! Ich habe keine Geduld mehr für den "Kampf Mensch gegen Maschine", was mir früher so eine Freude machte, eine Herausforderung war, nervt mich heute nur noch unendlich.

Technik soll funzen und sonst nichts.

By the way, ich bestreite, dass wir auf dem Mond gelandet sind. Nicht weil ich den Verschwörungstheorien Glauben schenke, neinnein, nun wirklich nicht, sondern weil ich mich frage, wie sie das koordiniert bekommen haben ohne Vorschlaghämmer. Vielleicht hatten sie damals kein Windoof, dann mag es doch gelungen sein ;-)


Donnerstag, 21. November 2013

mir stinkt's

Zwei Männer werkeln seit Stunden in meinem Keller herum, sie bohren, schleifen, fräsen und was sie sonst noch für Gerätschaften mitgebracht haben. Und es stinkt. Ganz furchtbar stinkt es. Ich darf keinen Wasserhahn aufdrehen, ich komme mir vor wie vor langer langer Zeit, als wir meine Tante und meinen Onkel im Neanderthal besuchten, sie wohnten in einem damals schon alten Haus und für alle gab es ein Plumpsklo im Hof. Und fließend Wasser gab es nur kalt. Damals war das normal. Wie es wohl wäre, wenn es wieder so käme?

Mittwoch, 20. November 2013

aufgefüllt

Der Winzer aus der Pfalz war heute da und hat mein neues Regal aufgefüllt ;-) ... übrigens... die beiden leeren Flaschen oben rechts... die sind vom letzten mal! Wirklich!! Gaaaanz wirklich!!

Spätburgunder, mmmmmhhhh... die Farbe!! Und alles Bio. Am Wochenende bin ich zum Kaninchenessen eingeladen, ich glaube, da werden wir mal den Spätburgunder testen ;-)

45.000 €

Ist das nicht ein hübsches Gerät? Ok, okok, ich weiß, sowas kann nur hübsch finden, wer aus der ganz alten Zeit der EDV (ja so hieß damals die IT) kommt. Ich komm von da, wir hatten noch Bildschirme mit grünen Buchstaben und sonst nix!! Kein bunt, keine Bilder, keine Maus. Da wurde nicht geklickt, da wurde getippert. Und zwar kryptisch. Ach wie ich das vermisse!! Echt jetzt, da hat Computerarbeit noch Spaß gemacht, jedenfalls mir. Egal, vorbei ist vorbei. Das Teil hat übrigens schlappe 90.000 DeutschMark gekostet, echt wahr. Als sie ausgemustert wurde, durfte ich sie mit nach Hause nehmen. Ich habe sie dann ab und an mal angemacht und gejauchzt... wenn ich die Stromrechnung gesehen habe... dieses Ding kann man auch als Etagenheizung nutzen, echt wahr. Heute steht sie in einem kleinen privaten Museum. Dieses Ding nannte sich übrigens RS/6000 550e und damals gab es noch kein Windoof. Aber alles hat mal ein Ende.

Und Dieter Hildebrand ist auch tot :-(

Samstag, 16. November 2013

vor 7 Jahren

Ich entmülle grad meine Blogs und lösche und erneuere, was man halt so macht im Leben, im echten wie im elektronischen, und da fand ich einen Traum, den ich am 7. Oktober vor 7 Jahren hatte, der ist so gut, den möchte ich Euch nicht vorenthalten. Das Foto ist übrigens nicht 7 Jahre alt, es ist recht aktuell, entstanden in meinem Büro, wir müssen doch für das Intranet ein Foto abliefern und da von mir nur noch ein altes asbachuraltes lange lange vor meiner Krankheit existierte, habe ich selber ein neues gemacht. Ich finde, es ist gut gelungen. Also für selbst gemacht und schräg gegrinst in einen alten Fotoknipsapparat finde ich, ist es doch recht gut gelungen. Da hocke ich in meinem Büro und trage meine recherchierten Fakten zusammen und bastele daraus mit schönen Worten einen schönen Bericht. Aber das ist eine andere Geschichte, hier geht es um meinen Traum von vor 7 Jahren:

" - Das Häuten der Zwiebel -

Letzte Nacht hatte ich einen Traum, der war so echt, als ich wach wurde, fühlte es sich wirklich an wie erlebt. Aber es ging nicht um das Häuten der Zwiebel. Es ging um den Autor. In diesem Traum also war ich mit Günter Grass verheiratet und hatte gerade unser gemeinsames Kind geboren. Wir waren mit einigen anderen Menschen in einem alten Haus, hohe Decken, weite Räume, weitläufige Flure, viel dunkelbraunes Holz und weiß getünchte Wände.

In einem solchen Flur stand ich neben einem hohen, mit Gardienen behangenen Fenster an der Wand gelehnt und stillte das Kind an der rechten Brust. Dann betrat Günter Grass durch eine dunkle schwere Holztüre den weiten Flur, sah mich, lächelte, ihm folgten einige Literaten, wer es war, nahm ich nicht wahr, sie gingen über erhaben knarrende Holzdielen zur nächsten Besprechung. Er bog, bevor er an mir vorbei kam, in einen anderen Flur ab, hob seinen Stock an und meinte, vergiss die linke Brust nicht. Ich blickte auf das Kind hinunter, welches wohlig trank und dachte, ja, in der Tat, ich könnte wechseln und tat dies auch. Ich lächelte zurück, wir nickten uns beide an und er ging mit den anderen in den Flur hinein.

Ich stand noch eine Weile mit dem trinkenden Kind an der Wand, wurde von Leuten angesprochen, ob dies das Kind von Günter Grass sei, wie es dazu gekommen sei und was wir für Pläne hätten für unsere Zukunft. Alles fühlte sich so stimmig an, so richtig, ich fühlte mich in einer wunderbaren Mitte... ...dann klingelte der Wecker. Schade, der Traum war wirklich richtig gut! Was er mir wohl sagen will?"

Heute verstehe ich ihn, den Traum, damals war er mir ein Rätsel.

Dienstag, 5. November 2013

Betriebsausflug


Heute ist wieder ein Erinnerungstag, nämlich wie ich mich von der IT, die, als ich anfing, noch EDV hieß, verabschiedet habe. Niemals, wirklich niemals hätte ich mir das vorstellen können. Und noch heute wundere ich mich über mich selber. Und kurz nachdem ich die Stelle gewechselt hatte, fuhren wir zur Museumsinsel Hombroich, ich mit meinen neuen Kollegen und die alten schwirrten auch immer da rum, aber ich fühlte mich gut.

Und jetzt? Einen verstorbenen Ehemann und eine Krebserkrankung später fühle ich mich immer noch gut. Krass das. Echt krass das.

Samstag, 26. Oktober 2013

Mein Vater

Heute ist ein Erinnerungstag, ich schwelge in Erinnerungen. Telefonierte eben mit meinem Vater, der auf dem Bild hier schlappe 20 Jahre jünger war, da war ich... rechnerechne... 34. Mein Gott, vierunddreißig, das muss man sich mal überlegen. Was habe ich damals gemacht? Mit Absoluter Hingabe und Begeisterung in der IT gearbeitet, die damals noch EDV hieß. So ziemlich als einzige Frau weit und breit. Glaubt heute kein Mensch mehr. Na jedenfalls telefonierte ich mit meinem Vater. Wir sprachen über Mutter. Und dass er doch viel viel früher hätte erkennen müssen, dass sie Alzheimer hat. Hätte hätte Fahrradkette. Das fängt ja alles ganz langsam an. Das glaubt man ja nicht, man glaubt es einfach nicht.

Man glaubt so vieles nicht. Habe heute einen sehr guten Spruch gelesen: Manchmal muss man Dinge laut aussprechen, damit man sie hört und sie wahr werden. Das stimmt. Wie komme ich überhaupt auf all das? Ach ja, Erinnerungen. In denen ich schwelgte. Jetzt habe ich aber genug geschwelgt, jetzt noch eine letzte Hunderunde und dann ins Bett. Gute Nacht!

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Vorahnung


Heute ist herrlichstes Herbswetter, die Sonne scheint und es ist warm. Ich bin heute fies ;-) denn ich will Euch nur sagen, gewöhnt Euch nicht dran, er steht nämlich vor der Türe. Wer? Na, der
WINTER

Montag, 21. Oktober 2013

Musze in Technologiezeiten ;-)

blogger macht aus Muße Musse darum mach ich aus Musse Musze ;-) 



Was braucht der Mensch mehr als ein lecker Stück Kuchen oder zwei ;-) ein Tässchen Kaffee und ein iPad ;-) fehlt nur noch die Sahne...

Wiki sagt: Mit Muße bezeichnet man die Zeit, welche eine Person nach eigenem Wunsch nutzen kann (z. B. um sich zu erholen). Nicht alle Freizeit ist gleichzeitig auch Muße, da viele Freizeitaktivitäten indirekt von Fremdinteressen bestimmt werden. Zum Unterschied von „Muße“ und „Muse“: Die beiden Wörter „Muße“ und „Muse“ haben eine andere Wortherkunft. Die „muoza“ (althochdeutsch) und später „muoaze“ (mittelhochdeutsch) hat die Bedeutung von freier Zeit (den Begriff „Freizeit“ gab es im Mittelalter noch nicht). Mit freier Zeit verbunden war „muoze“ auch Bequemlichkeit, angemessene Gelegenheit und Spielraum, der sich nach Belieben gestalten ließ. Das Wort „Muse“ hingegen kommt aus der griechischen Mythologie, entlehnt von dem gr. Μοῦσα (dt. Mousa) - die Musen waren die griechischen Göttinnen der Künste und Wissenschaften. Die Redewendung „von der Muse geküsst werden“ meint etwa ‚zu künstlerischen Leistungen inspiriert werden‘.

Aha, nun sind wir schlauer, immerhin, und Muße gibt es auch im Internetzeitalter. Sogar MIT Technik, wirklich wahr. So ein wenig rumsurfen, mal hier... mal da... Gedanken spielen lassen, Bilder gucken, warum nicht. Es ist alles eine Frage der Menge. Apropos Menge, grad rief 1&1 an und wollte mir das neue Outlookpaket verkaufen. Da kann man schön seine Termine sortieren. Und all sowas machen. Läuft online, also plattformunabhängig. Da ich ja Mac's nutze, aber ich will nicht. Ich will einfach nicht, never change a running system und mein system is running und zwar very well!!

Freitag, 18. Oktober 2013

Vorfreude

Warum ich seit gestern über die Weihnachtszeit nachdenke, hm, kann ich gar nicht so genau sagen, war irgendwie Thema. Jedenfalls kommt so langsam die Vorfreude auf, kann es kaum noch erwarten, die Deko rauszusuchen, die Kugeln und Sternchen aufzuhängen und überall den Glitzer zu verteilen und diese kleinen Holzfigürchen und Tischdecken und Kerzen und... hach ich freu mich darauf!!

Und Ihr so?

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Vater, ich und der Baum


AUFRUF

Ich sammele Weihnachtsbäume, bitte schickt mir Weihnachtbäume!! An saramaria(a)samate.de und die stelle ich dann hier ein. Und schreibt mir wo der Baum steht oder was auch immer Ihr fotografiert habt, ich sage jetzt schonmal danke!!

Die Insel

Ich sitze an meinem Schreibtisch und denke über die nächste Kurzgeschichte nach, da geht es um den Zeh. Um einen Zeh. Die ist noch nicht fertig, die Geschichte, und heute wird sie auch nicht fertig, weil heute denke ich an meinen letzten Urlaub auf der Insel. An die Sonne denke ich. An das Meer. An meine Schwester. Und dann habe ich Sehnsucht. Nach der Urlaubsleichtigkeit.

Donnerstag, 8. November 2007

zurück aus Berlin


1963 oder 64 muss das gewesen sein. Wir haben Mutters Eltern, meine Großeltern besucht, die damals noch in Berlin wohnten. Auf dem Flughafen Düsseldorf war ein Fotograf, der ungewollt Bilder machte, die man dann kaufen konnte. Was meine Mutter offensichtlich getan hat. Denn sonst gäbe es diese Aufnahme nicht.

Meine Mutter war da 25 oder 26 Jahre alt. Den Mantel hat sie sich übrigens selbst genäht, mangels Geld hat sie uns fast alles selbst genäht. Ohne jeh einen Nähkurs besucht zu haben. Sie hat immer Wert auf gute Kleidung gelegt und mein Vater erzählte mir mal "um Deine Mutter haben mich damals alle beneidet".

Und jetzt ist sie so furchtbar krank.

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Hängematte


An diesen Tag kann ich mich noch genau erinnern, das ist jetzt 40 Jahre her, Oma Berlin, die Mutter meiner Mutter, war zu Besuch, wir sind spazieren gegangen und landeten auf einem Kinderspielplatz im Dorf. Dort führte ich Oma vor, wie gut ich Hängematte machen kann. Ich fühlte mich wahnsinnig erwachsen!!

Wer das Foto gemacht hat, erinnere ich nicht mehr. Ein Fremder?

Freitag, 19. Oktober 2007

Meine Mutter


Das ist meine Mutter. Da wusste sie noch nicht, dass sie mal meine Mutter wird. Da war sie 16 und voller Hoffnun und unglaublich talentiert, was nähen anging, auch dieses Kleid hat sie sich aus Resten und was sie im Nachkriegsberlin so auftreiben konnte zusammen genäht. Ich habe lange nicht gewusst, wie sehr mich meine Mutter geprägt hat. Erst so langsam begreife ich es.

Mütter sterben nicht. Gleichen alten Bäumen.
In uns leben sie und in unsren Träumen.
Wie ein Stein den Wasserspiegel bricht,
zieht ihr Leben in dem unsren seine Kreise.
Mütter sterben nicht, Mütter leben fort auf ihre Weise
- Verfasser unbekannt -


Dienstag, 19. Dezember 2006

Ich freue mich!



Ja, ich freue mich dieses Jahr auf Weihnachten!! Ich habe auch schon alles erledigt, was ich erledigen wollte, alle Karten sind geschrieben, selbst gemacht, alles ist geschmückt, gekauft, gebastelt, ich habe die Zeit gefunden und auch die Ruhe gehabt. Es fehlt nur noch der Baum. Die Kugeln und das Lametta warten schon auf ihn.

Ich freue mich wirklich riesig. Es ist das erste Weihnachtsfest nach, ja, nach was? Nach der Tsunamierkenntnis. Ich fühle mich richtig befreit, ich fühle mich seit Jahren wieder richtig gut. Ich freue mich so sehr auf Weihnachten.

Schon als kleines Mädchen war es für mich das wichtigste Fest. Kinder haben ja immer noch einen Zugang zu dem Ort, wo wir alle herkommen, sie haben noch eine Verbindung, können Dinge sehen oder hören, die Erwachsenen verschlossen bleiben. Ich denke da auch an den Film The Sixth Sense, und ich bin fest davon überzeugt, dass ich als Kind etliches erlebt habe, was den Erwachsenen wieder fremd geworden ist. Weihnachten war für mich immer in Fest des Christkindes. Da kommt ein Kind auf die Welt und beschenkt andere Kinder. Ich habe das "gewusst", es war für mich so klar und deutlich, daran kann ich mich noch gut erinnern.

Mit dem kirchlichen Weihnachten konnte ich noch nie was anfangen. Die Kirche kannte die ersten drei Jahrhunderte nach Christi das Datum der Geburt von Jesus nicht. Und im 4. Jahrhundert entbrannte dann eine Diskussion über diesen Tag. Einige schlugen den 6. Januar vor, den Tag des Koreion, an dem die Jungfrau Kore in Alexandria Aion - die mystische Darstellung der Geburt der neuen Sonne - gebar. Heute heißt der Tag Epiphanias, die griechisch-orthodoxe Kirche feiert Weihnachten noch immer zu diesem Zeitpunkt.

Der Klerus in Rom bevorzugte das Mittwinterfest des Mithraskultes. Mithra war für die alten persischen Magier der Gott des Lichtes. Licht wurde von der Luft getragen und darum nahm man an, Mithra wohne zwischen Himmel und Erde. In der Mythologie der Magier ist Mithra aus einem Felsen geboren. Hirten haben das Wunder gesehen und beobachtet, wie er sich fast nackt aus dem Felsen rang, bekleidet war er lediglich mit der Phrygermütze (die Mithra), außerdem hatte er eine Fackel, um die Finsternis zu erleuchten. Die Hirten kamen, um das göttliche Kind anzubeten. Erinnert doch alles irgendwie an die heiligen drei Könige.

Kaiser Aurelius nun vermischte dieses Mittwinterfest mit dem griechischen Sonnenfest der Helia und nannte es "Geburtstag der unbesiegten Sonnen". An diesem Tag, dem 25. Dezember, wurden auch andere Götter geboren: Attis, Dionysos, Osiris, der syrische Baal und viele andere Versionen des Sonnengottes. Man nannte sie Sonne der Gerechtigkeit, Licht der Welt oder auch Erlöser.

Die meisten heidnischen Mysterienkulte feierten die Geburt des göttlichen Kindes zur Wintersonnenwende. In Nordeuropa feierte die Menschen den Geburtstag ihres Herrn Freyr am dunkelsten Tag des Jahres, dem Julfest (wenn wir da nicht an IKEA denken ;-). Die Nacht der Geburt, der "Heilige Abend", hieß Modranect (lateinisch matrum nox), Nacht der Mutter. Viele Kinder wurden dort geboren, Rhiannon gebiert ihren Sohn Pryderi, durch Isis wird Horus wieder geboren, Demeter bekommt ihre heilige Tochter Persephone, die Erdgöttin schenkt Dionysos das Leben, und in Japan kommt Amaterasu aus ihrer Höhle.

Jedenfalls setzte im Jahre 353 Papst Liberius die Geburt Jesu dann auf den 25. Dezember fest. In Rom wurde damals das Christentum zur Staatsreligion erklärt und in einem Aufwasch alle Festtage des heidnischen Kultes umgewandelt in christliche Feste. Der so entstandene christliche Weihnachtskult umfasste damit auch das heidnische Fest der Wintersonnenwende und das Fest des Aion. Die Kirche wählte ganz bewusst die Datierung des Geburtstermins von Jesus als Ersatz für den heidnischen Kalender.

Bräuche wie Weihnachtsbäume, Geschenke, Mistelzweige, Kerzen, Stechpalmensträucher, Lieder und Feiern waren alle heidnisch. Sie stammten aus der Verehrung der Göttin als Mutter des göttlichen Kindes.

Weihnachtsbäume kamen von den Pinienhainen, die nahe bei den Tempeln der Göttin lagen. Priester schnitten in der Nacht vor dem Heiligen Abend eine der heiligen Pinien, schmückten sie und trugen sie in den Tempel. Daran wurde das Bild des Attis aufgehangen. Attis ist ein Sohn der irdischen Inkarnation der Göttin, er war ein "Gott ohne Vater", der Sohn der Jungfrau, er begleitete Kybele, die Große Mutter der Göttin, von Kleinasien nach Rom. Der Attiskult beeinflusste das frühe Christentum sehr stark, was an der "jungfräulichen Geburt" des Christus zu erkennen ist.

Doch die Feiern der Weihnachtszeit blieben heidnisch, so dass viele Kirchenmänner verbittert diese "fleischliche Extravaganz und Ausgelassenheit" beklagten. Die Puritaner in Massachusetts versuchten sogar, das Weihnachtsfest ganz abzuschaffen, was ihnen natürlich nicht gelang.

Neben vielen anderen Bräuchen, die mit dem Weihnachtsfest verbunden waren, gab es einige, die für heidnische Festtage typisch waren und die mir meine Großmutter selber noch erzählt hat, nämlich dass um Mitternacht des Heiligen Abends Tiere menschliche Worte sprechen.

Weihnachten ist für mich ein Mysterium. Ich liebe Weihnachten. Und ich spüre, da ist was. Etwas, was Licht und Freude bringt. Und was mit unbefleckter Empfängnis nicht das geringste zu tun hat.

Frohe Weihnachten!!

Mittwoch, 15. November 2006

Kugeln vor 40 Jahren

Vor einigen Wochen war ich mit meinem Mann in Wuppterthal auf einem Flohmarkt. Wir kamen ziemlich spät dort an und nach kurzer Zeit wollten einge Leute ihre Sachen einfach nur noch los werden und einpacken. So auch die beiden netten älteren Frauen mit lauter Haushaltskrams. Wir wollten es partout nicht kaufen und so lächelten sie sich an, lächelten uns an, nahmen einen riesengroßen Plastiksack und stopften ihn mit Dingen voll. Unter anderem mit Kartons voller alter silberner Weihnachtskugeln.

Da war dann die Idee geboren, dass ich dieses Jahr so einen Baum mache, wie unsere Oma ihn immer gemacht hat. Mit silbernen Kugeln und echtem Lametta aus Staniolpapier. Dank eBay habe ich mir die noch fehlenden Dinge ersteigert und so werde ich also dieses Jahr einen Baum der Erinnerung schmücken. Mit richtig alten wunderschönen Weihnachtskugeln, so, wie sie damals halt Mode waren. Mit echtem Lametta. Alles in Silber.

Ich kann Euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich dieses Jahr auf das Weihnachtsfest freue!! Ich habe es mir erkämpft, ich habe so viele Brocken beseitigt und mir dieses ruhige und beschauliche Fest erkämpft. Hajo und ich haben es bisher jedes Jahr geschafft, ein schönes Weihnachtsfest hinzukriegen. Diesmal wird es eins ohne die alten Brocken. Aber mit silbernen Kugeln. 40 Jahre alten silbernen Kugeln.

Ich freue mich so. 

Dienstag, 14. November 2006

Augen können fühlen

Da arbeite ich nun. Ich meine, wenn ich aus dem Fenster blicke, dann sehe ich das. Oder Teile davon. Sieht irgendwie doch gut aus. Jedenfalls sehenswert.

Vor Jahren, Jahrzehnten, bin ich als junge Studentin von Aachen, dort studierte mein Freund, nach Köln, meinem damaligen zu Hause, gefahren. Mit dem Zug. In meinem Abteil saß ein sehr alter Mann. Mit dem kam ich ins Gespräch. Er war Architekt, lange schon nicht mehr als solcher tätig. Und er erklärte mir, was an modernen Hochhäusern falsch ist. Er meinte an diesen Betonbunkern. Die einfach nur schachtelförmig funktional sind.

Wir fuhren durch Bonn und da kann man noch viele alte Häuser sehen. Er erklärte mir die Bedeutung der Ornamente, der gemeißelten Fensterrahmen, der Schnörkel, die natürlich alle einen bestimmten Namen haben, den ich aber nicht mehr erinnere. Das Auge muss wandern, sagte er mir, es muss eine Fassade entdecken und nicht einfach nur darübergleiten. Es muss an kleinen Dingen hängen bleiben, jede Fassade muss anders sein, damit der Mensch immer wieder etwas Neues zu betrachten hat, damit seine Augen mit den Formen spielen können. Damit er sehen kann. Und aufnehmen. Das aufnehmen, was sich der Architekt dabei gedacht hat. Und so "spricht" der Architekt mit dem Betrachter. Beide werden sich nicht kennen, vielleicht niemals sehen, aber ihre Blicke werden Worte formen und über die Fassade wandern lassen und so werden sie sich gegenseitig berühren. Mit den Augen.

Unsere Welt ist ärmer geworden. Hochhäuser kriegen Awards für sonstwas tolles, aber die Berührung mit den Augen, die fehlt mir. Fast überall. Im Stadtbild sieht sowas ja durchaus klasse aus, wie dieses GAP da in Düsseldorf. Als Teil. Aber die Augen gleiten darüber und fühlen nichts.

Der alte Architekt, der bestimmt schon lange tot ist, hat mir erklärt, dass Augen fühlen können. Ich weiß jetzt, wie das geht. Und ich weiß, worauf ich dabei achten muss.

Mittwoch, 1. November 2006

neues Fotohandy


Irgendwie ist das ja völlig überflüssig, eine Camera in einem Handy, welche noch dazu eine wirklich schlechte Bildqualität liefert. Naja, dafür kann man dann aber mit dem Handy und einem dazugehörigen "Head-Set" (früher hieß das mal Kopfhörer) gute Musik hören. Video-Clips kann man auch gucken. Oder wie das heißt.

Ach ja, bevor ich es vergesse, telefonieren kann man mit dem Teil auch.

Glaube ich...

;-))

Donnerstag, 19. Oktober 2006

Das Bild von Gott



1952 bauten meine Großeltern ein Haus. In einem Dorf, was noch keins war. Weil es da nur zwei Straßen gab. Die eine und die andere, und da wohnten wir. Naja, Straße ich falsch, es waren Kieswege. 1000 qm Land war bei jedem Haus dabei, heute fast unvorstellbar. Zumal für die Gegend, 15 km von Düsseldorf entfernt. Als ich geboren wurde, 1959, gab es nicht viel mehr, nur dass die Siedler, so wurden sie genannt, nun gute und ertragreiche Gärten hatten. Das brauchten sie auch, weil sie ihre "Waren" tauschen mussten. Geschäfte gab es keine. Meine Großeltern bauten Kartoffeln und Erdbeeren an. Und die Nachbarnsfamilie hatte Stachelbeeren, da standen wir als Kinder immer und pflückten die Sträucher leer...

Oben in dem Haus wohnten Übersiedler, 12 Jahre Mietzeit, im Gegenzug waren die Baudarlehen verbilligt. Und von den Menschen damals konnte sich keiner ein teures Darlehen leisten, darum lebte in jedem Haus eine polnische Familie und darum liebe ich die polnisch-deutsche Aussprache heute noch sehr. Aber das ist eine andere Geschichte.

Zurück zu meinem Schlafzimmer. Als ich das Bild also fand, da musste ich daran denken, was da in dem Zimmer alles mal war. Ganz zu Anfang war es kein Zimmer, da war es ein Speicher und durch den Speicher führten dicke Kabel, die Stromleitungen. Die Häuser brauchten ja Strom. Und darum sind in den alten Siedlerhäuschen die Sicherungskästen auch in der oberen Etage. Weil der Strom ja von oben kam. Zum Speicher kam man über eine herunterklappbare Speichertreppe. Oma versuchte immer, diese Speichergänge vor mir zu verheimlichen, denn natürlich wollte ich mit. Und wenn ich mit durfte, weil ich sie "erwischt" hatte, dann musste sie mir alles erklären und ich wollte in jede Kiste schauen und jede Dose aufmachen und meist fand ich etwas, was sich zum spielen hervorragend eignete.

Dann zog die Aussiedlerfamilie aus und meine Eltern zogen ein und weil die Wohnungen so klein waren und ich noch eine Schwester bekam, baute mein Vater das Dach zum Elternschlafzimmer um. Mit Rosentapeten. Das war mein Schulklasse, dort spielte ich nämlich immer Lehrerin und die Rosen waren meine Schüler.

Dann wurde getauscht, das Elternschlafzimmer kam nach unten und wir Kinder zogen nach oben. Da wurden die Rosen dann mit Postern von Sweet und Urea Heep bedeckt, ich fand schon mit 12 langhaarige Männer klasse... aber das ist auch eine andere Geschichte.

Tja und dann bauten meine Eltern ein eigenes Haus direkt neben das Haus der Eltern und in die Wohnung zogen dann meine anderen Großeltern aus Berlin. Aus dem ehemaligen Speicher wurde ein Besucherschlafzimmer, wenn Oma Berlins Verwandte aus der DDR kamen. Und irgendwann schlief Oma Berlin da, weil Opa Berlin so furchtbar schnarchte.

Und irgendwann wurde ich groß und zog fort.

Tja, und wie das Leben so spielt, bekam ich eines schönen Tages eine Stelle in Düsseldorf. Da lebte meine Oma, die mit mir immer auf den Speicher ging, und beide Opas, schon nicht mehr. Und so fragte mein Vater, ob ich nicht vielleicht...

Und so kam ich zurück. Aus dem Besucherschlafzimmer wurde mein Schlafzimmer. Und das ist das Bild, was ich gefunden habe. Nebenan hat mein Vater sogar eine kleine Toilette eingerichtet. Heute ist es das Computerzimmer meines Mannes. Welches ich nicht betrete, weil ich sonst einen Schreikrampf kriege. Das ist auch wieder eine andere Geschichte...

Das Haus wurde noch oft geändert, weil Oma Berlin noch dort lebte und meine Tante und dann tauschten wir fröhlich die Zimmer, weil Oma Berlin konnte keine Treppen mehr steigen und was es sonst noch alles für Gründe gab. Heute lebe ich dort alleine mit meinem Mann. Und dem ehemaligen Speicher, den ich nicht betrete, weil ich möchte meinen Mann gerne behalten und ich weiss nicht, wie ich reagiere, wenn ich ...

Und wie kommt Gott da ins Spiel? Nun, unten in der Küche meiner Oma, der Speicheroma, hing ein Bild von Maria, in blau, wie sie eine Treppe herabsteigt und die Hand zum Segen erhebt. Oma, die nie viel von Kirche gehalten hat, aber dennoch Heiligenbildchen liebte, musste mir immer und immer wieder die Geschichte von Maria, der Mutter Gottes, erklären. Das ist also die Mutter von Gott? Nun, sie hat es mir nie richtig begreiflich machen können, Jesus und Vater und Sohn und Gottes Sohn, das war mir alles zu hoch. Logisch denken konnte ich aber schon damals. Wenn es also ein Bild von der Mutter von Gott gibt, dann muss es auch ein Bild von Gott geben. Wo ist das?

Irgendwann hat meine Oma meine Fragerei und mein Drängen nicht mehr ertragen und leichtsinnigerweise gesagt, das Bild von Gott liegt auf dem Speicher.

Halleluja!!

Sie wurde mich fortan nicht mehr los und ich wollte unbedingt das Bild von Gott sehen. Sie hat alle Ausreden der Welt erfunden, um nicht mit mir auf den Speicher zu müssen und wenn ich sie doch wieder mal erwischte, musste sie ihr ganzes Geschick einsetzen, damit ich mich nicht an das Bild von Gott erinnerte.

Ich habe das Bild bis heute nicht gefunden ;-) Leider gibt es das Bild von Maria auch nicht mehr. Vielleicht hat meine Oma beides mitgenommen, denn ich bin mir sicher, dass sie im Himmel ist.

Montag, 16. Oktober 2006

Abschiedsurlaub


Lange lange ist es her, das war mein erster und hoffentlich letzter Eheabschiedsurlaub, ja, sowas gibt es, wir haben es gemacht. Sind die Route 66 runtergefahren und sollte ich vorher noch Zweifel an meiner Entscheidung gehabt haben, so wusste ich am Ende dieser Reise, nicht mit diesem Mann. Wir passten einfach nicht mehr zusammen. Wir hatten uns gar nicht geheiratet sondern das Bild, was wir in unser Gegenüber hineininterpretiert hatten.

Danach ging es uns jedenfalls besser und wir verstanden uns wieder prächtig. Haben uns aus den Augen verloren. Sind beide wieder verheiratet. So ist das im Leben manchmal.

Jedenfalls war das ich glaube in Oklahoma City, das Carlyle Motel, wir kamen spät Nachts an und als ich am anderen Morgen hinausging, da befürchtete ich, eine Zeitmaschine hätte mich in die 50er Jahre geschickt. Original so sah es aus, ich blieb stehen und wartete darauf, das Doris Day mit Rock Hudson um die Ecke biegt.

Und auch dieses Motel hatte, wie alle anderen, kein Zimmer mit der Nummer 13.

Donnerstag, 12. Oktober 2006

Die, die ich bin



Was sagte mein Lalamann heute, ich habe einen Persönlichkeitskonflikt, der in frühester Kindheit verursacht wurde. Also er hat es natürlich nicht einfach nur so gesagt, ist ja ein Lalamann und kein Hellseher. Ich habe in den letzten drei Wochen einen Prozess durchlaufen, der mir die Tsunamieigenschaft meiner Familie bis ins Detail klar gemacht hat und wie ich darin verfangen bin. War. Ich war verfangen, ich habe es ENDLICH kapiert. Mir wird es noch oft passieren, nur verfangen bin ich nicht mehr. Weil ich nun darum weiß. Und gegensteuern kann. Und seit langem zünde ich mir in meinem Zimmer mal wieder ein Öllämpchen an. Das ist so schön. Es kommt langsam die Ruhe, die, die schon lange in mir war, die zu mir gehört, die ich aber nie leben durfte. Die ich erst jetzt entdecke.

Ein Lalamann ist übrigens ein Mann, mit dem Mann lalalalala redet, und zwar über sich selber. Also ein Mann, der das berufsmäßig macht, einen über sich reden lassen ;-) es gibt auch Lalafrauen, aber ich habe einen Lalamann ;-)

Montag, 18. September 2006

wo ich so gerne bin


Das ist mein Liebingszimmer. Das meiste ist vom Trödel, vom Sperrmüll oder bei eBay ersteigert. Der wunderschöne hässliche gelbe Sessel ist von einem alten Polizisten, der seine Wohnung aufgelöst hat. Der grüne Stuhl ist vom Sperrmüll und passend dazu habe ich den gelben Hocker bei eBay ersteigert. Ich liebe all diese Sachen, die kleinen Blumenvasen, die Bilder, fast alles vom Flohmarkt oder aber Erinnerungsstücke von meinen Großeltern.

Mittwoch, 13. September 2006

wieder so ein Tag


Heute war mal wieder so ein Tag, vieles war los, vieles war zu tun, vieles passierte und doch war da der Blick für das Wesentliche. Und eigentlich zählt auch nur das. Sonst nichts.

Dienstag, 25. Oktober 2005

Im Orient



Ich bin endlich wieder in Bahrain!! Zwei Jahre ging nicht, erst haben die Weißkittel mich so gut wie zerschreddert und dann hinderte mich meine deutsche Familie und deren Fähigkeit zu desaströsen Inszenierungen, die kein Ende zu nehmen schienen. Das alles ist überstanden.

Zusammengeflickt haben sie mich mit Bravour, mit geht es heute besser als jeh, und dieser Teil der Desasterfamilie ist hinfortgezogen, ins weite weite Wendland und ich habe endlich meine Ruhe.

Und gleich ist Fastenbrechen, ich habe Hunger bis unter die Arme. Ramadan ist klasse. Aber nur hier. In Deutschland ist er langweilig. Weil keiner mitmacht. Außer unserer türkischen Putzfrau. Im Büro. Aber mit der in ihrem Kämmerlein stehen und hastig Chai trinken und eine Backpflaume essen ist nicht annähernd das, was hier abgeht.